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Alt 21.02.2013, 14:09   #4
schreibtante
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Standard AW: Aufbaustudium Journalismus

Hallo Miriam und Mathias,

vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten!

ich habe mir in den letzten Tagen mal den Thread über die FSJ durchgelesen und bin - trotz kritischer Stimmen - immer noch von dem Konzept angetan. Volo und/oder Praktikum kommt für mich aufgrund meiner derzeitigen familiären Situation nicht in Frage, weil meine Kinder noch klein sind und mich brauchen. Mein Mann ist Hauptverdiener bei uns und damit wäre auch die Frage von Miriam beantwortet: Nein, wir sind nicht von meinem Einkommen abhängig, da mein Mann GsD genug für uns alle verdient. Es wäre natürlich trotzdem schön, wenn ich mit dem einen oder anderen Artikel, der veröffentlich werden würde, auch schon ein wenig zum Haushaltseinkommen beitragen könnte in der nächsten Zeit. Mir ist bewusst, dass man da nicht gleich voll einsteigt, und das möchte ich auch gar nicht. Im Hauptstadtstudio wurde mir damals auch ganz klar gesagt, dass selbst die Freien Mitarbeiter dort den ganzen Tag vor Ort sind und verfügbar sein müssen, was mit den Kindern im Moment für mich einfach nicht machbar wäre. Deshalb auch meine Orientierung hin zu den Printmedien, auch wenn mich das Medium TV nach wie vor sehr reizt.

Ich habe mir auch nochmal Gedanken darüber gemacht, warum mich die FJS reizt, und bin dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

1. Fokussierung der Schule auf Journalismus und PR
2. Aufbaustudium nach abgeschl. Hochschulstudium
3. Die Möglichkeit für mich, nach 10 Jahren wieder in die Thematik einzusteigen
4. Fernstudium mit relativ freier Zeiteinteilung (zu einzelnen Colloques kann ich hier in Berlin natürlich trotzdem gehen, das wäre kein Problem)
5. Fundierte Vermittlung von Theorie und Feedback von Profis für eigene praktische Arbeiten
6. Auswahlmöglichkeit mehrerer Module
7. Nach Abschluss Nachweis einer theoretischen Ausbildung mit Praxisanteil
8. Möglichkeit neuer Kontakte, die später wichtig sein könnten, wenn man ins Berufsleben einsteigen möchte

...bezüglich des letzten Punktes wäre für mich interessant zu wissen, ob man da wirklich wertvolle Kontakte knüpfen kann, mit denen man dann idealerweise nach Abschluss des Studiums weiterarbeiten kann. Wer kann mir dazu was sagen?

@ Miriam: Die Idee mit der Lokalzeitung ist gut, aber auch hier habe ich doch das Problem, dass ich zunächst ganztags vor Ort sein muss, oder nicht? Und dann frage ich mich, was in der Hauptstadt überhaupt als Lokalzeitung bezeichnet werden kann: Axel-Springer (BZ, Morgenpost)? Berliner Verlag (Berliner Kurier, Berliner Zeitung)? Oder meinst du eher die kleinen Wochenblätter, die umsonst in den Briefkästen der Berliner Haushalte landen?

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!

LG, Jasmin
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