Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 22.02.2013, 16:16   #6
Miriam86
Erfahrener Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 01.04.2010
Beiträge: 352
Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Aufbaustudium Journalismus

Hallo Schreibtante,

Zu dem Thema Studium hab ich dir ja meine Meinung schon gesagt

Zu dem zweiten Teil: Erst einmal ist gut, dass du abgesichert bist und das langsam angehen kannst. Das ist eine Grundvoraussetzung, deshalb hatte ich auch danach gefragt. Es wird wahrscheinlich ne Weile dauern, bis du auf einen ordentlichen Betrag kommst, mit dem du zwei kleine Kinder ernähren kannst.

Zum Thema Zeiteinteilung: Es kommt drauf an, wo du arbeitest und wieviel du arbeitest und vor allem zu welcher Bezahlung. Ich habe in Redaktionen gearbeitet, wo die Freien immer anwesend sein mussten, eigene Schreibtische hatten etc. Viel häufiger ist allerdings, dass Freie Termine/Themenvorschläge bekommen, diese wo auch immer bearbeiten. In meiner jetzigen Redaktion gibt es zwei freie Schreibtische, wo sie arbeiten können, geht aber auch von zuhause aus. Wir haben einen Freien, der viel hier ist und eine, die ich alle paar Monate mal sehe Wenn du aber pauschal pro Tag bezahlt wirst, musst du auch ganz anwesend sein, Termine abtippen, mit redigieren etc., was halt so anfällt. Das heißt für dich käme eher infrage, erst einmal mit Terminen/Themen anzufangen.

Überleg dir am besten ein lokales Thema, über das noch nicht berichtet wurde und stelle dich damit bei verschiedenen Lokalredaktionen vor. Das ist beispielsweise die Lokalredaktion bei der Morgenpost etc. Die haben alle Lokal-, bzw. auch Außenredaktionen. Ich habe das als ziemlich einfach erlebt, auch wenn Martschi da offenbar andere Erfahrungen gemacht hat, aber vielleicht ist das in Berlin auch schwieriger, weil dort so viele Freie auf dem Markt sind.

Ich hab einfach bei der Redaktion angerufen, mich vorgestellt, nach dem Ressortleiter gefragt (vorher Namen raussuchen und mal googeln, damit du weißt, mit welchen Themen du punkten kannst), war dann paar Tage später kurz da, hab Textproben abgegeben und mich vorgestellt, ne Idee mitgebracht und diese dann wieder ein, zwei Tage später umgesetzt.

Die meisten Redaktionen suchen Freie, vor allem im Lokalen, weil immer mehr Redakteursstellen wegfallen und Freie diese Arbeiten übernehmen müssen. Daher auch hin und wieder diese Innendienste wie oben angesprochen, weil einfach das festangestellte Personal irgendwann an die Grenze kommt.

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten