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Alt 18.01.2017, 19:26   #198
asder
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Hallo Mathias,

erstmal danke für die Antwort!

Hatte die selbe Idee heute Morgen und habe bei den ersten Absolventenprofilen nur Arbeitgeber gefunden, die ich nicht kannte. Aber gut, lag wohl an mir bzw. der zu kleinen Stichprobe.

Nichts für ungut, ich will da niemandem etwas unterstellen. Es gibt nur so unfassbar viele externe journalistische Ausbildungsstätten, die einen völlig gesättigten Markt bedienen. Und es werden immer mehr. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Realität von einigen Schulen etwas verzerrt dargestellt wird. Habe letztens mit der Absolventin einer kleineren Einrichtung gesprochen. Die meinte, dass von den 15 Leuten (fast ausnahmslos Quereinsteiger) aus ihrem Jahrgang kein einziger hauptberuflich vom Journalismus leben kann. Keiner! Ein paar sind in die PR, zwei arbeiten irgendwo in der Presseabteilung. Nicht weil sie wollten, sondern weil es nicht anders ging. Und das zwei Jahre nach dem Ende der Ausbildung, für die sie richtig Asche bezahlt haben. Irgendwas kann da doch nicht in Ordnung sein. Klar geht es der Branche an sich nicht gut, aber bei den Absolventen anderer Institutionen ist das ja auch nicht ansatzweise so prekär.

Versteht mich nicht falsch, das muss für die FJS nicht gelten. Es gibt mir nur allgemein zu denken, dass bei einigen Ausbildungsstätten (gefühlt) mit der Sehnsucht vieler nach beruflicher Veränderung gespielt wird. Für Quereinsteiger ist der Journalismus nunmal weiterhin ein klassischer Berufszweig.

Aber gut, ihr habt da einen besseren Überblick bei euren Absolventen.

Schönen Abend und viel Erfolg!

Geändert von asder (05.02.2017 um 13:29 Uhr).
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