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Alt 25.04.2005, 20:01   #2
textdoktor
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Renommee-Modifikator: 16 textdoktor wird positiv eingeschätzt
Standard deutsch auf lehramt = germanistik bzw. literaturwissenschaft

also das verstehe ich dann nicht. du sagst doch dass germanistik bzw. literaturwissenschaft für dich ausscheiden. deutsch auf lehramt ist ja nichts anderes!

ein studium macht ja schon sinn, aber dir ist schon klar, dass du auf die zusage der westfälischen nachrichten, sie würden dich mit studium nehmen, in vier bis fünf jahren, wenn du das diplom in der tasche hast, nichts mehr geben kannst...

gibt es denn bei der ahlener zeitung keine chance, ins volontariat zu rutschen? wie alt bis du eigentlich?

was die wahl des studiums angeht: ich halte eh nichts davon, journalismus, publizistik oder so was zu studieren (und in den redaktionen sehen das viele leute ganz ähnlich). da macht es schon mehr sinn, wenn du ein fach studierst, das dir wirklich spaß macht, und nebenbei weiter als freier mitarbeiter schreibst, vielleicht das eine oder andere praktikum machst und dich für volontariate bewirbst. falls es doch klappen sollte, kannst du das studium ja immer noch abbrechen.

im prinzip kannst du also studieren, was du willst: jura und bwl sind in den redaktionen immer gefragt. aber wenn du im sportressort schreibst und vielleicht da weiter schreiben willst: warum nicht sportwissenschaften? vielleicht in kombination mit bwl? oder einer etwas exotischeren fremdsprache, wenn du da interesse hast?

noch ein tipp: an immer mehr unis kannst du ja inzwischen auch auf bachelor studieren. für journalisten ist das meiner ansicht nach die beste lösung, weil man da (mal abgesehen von fachjournalisten) im beruf eh selten die kenntnisse aus dem studium benötigt. da kommt es ja mehr darauf an, sich die sogenannten soft skills anzueignen, also selbstdisziplin, strukturiertes denken, die fähigkeit, sich schriftlich wie mündlich auszudrücken usw. und dafür reichen dann auch die drei jahre, die man für den bachelor braucht.
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