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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 02.04.2007, 17:18   #1
moonie
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Standard Bachelor-Arbeit

Hallo zusammen,

ich suche verzweifelt nach einem Thema für meine Bachelor-Arbeit und habe keine brauchbaren oder zündenden Ideen. Wie seit ihr bei der Themensuche vorgegangen? Wo kann ich mir Anregungen oder Hilfe holen? Hilfe von den Dozenten bekommen wir nur, wenn wir schon einige Vorschläge zusammengestellt haben. Ich wüsste zwar zwei grobe Richtungen die ich mir vorstellen kann (z. B. Film oder Humor), aber leider nicht wie ich die weiterentwickeln soll. Alle bisherigen Ideen sind so banal, die wurden sicher schon zu genüge von anderen „zu Tode geprügelt“ (also bei Film ist ein Hitchcock-Thema wohl eher nicht sonderlich originell) und bieten keine Möglichkeiten für den geforderten selbstständigen Ansatz. Ich könnte mir auch vorstellen, die Bachelor-Arbeit für eine Firma zu schreiben, aber wie und wo finde ich die?

Grüße,
Moonie
moonie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2007, 19:54   #2
msstudi
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Ich weiß jetzt natürlich nicht, welches Fach du studierst und in welche konkrete Richtung die Arbeit dementsprechend gehen müsste (also ob sie z.B. eher kommunikationswissenschaftlicher, psychologischer oder soziologischer Natur sein soll).

Aber zum Thema "Humor" fiele mir z.B. ein, dass man ja mal etwas darüber schreiben könnte, wie in den letzten Jahren diese große Comedy-Hype in Deutschland zustande gekommen ist -- und ob der sich womöglich schon wieder überlebt hat (all der "Fun-Freitage" zum Trotz).

Und zum Thema "Film": Was für Filme interessieren denn dich persönlich? Vielleicht ist da ja auch irgendwas "Erforschbares" dabei. Dieses "Was interessiert mich am meisten?" ist ja auch immer ein ganz guter (und wichtiger) Ansatzpunkt, damit man hinterher bei der Abschlussarbeit auch Spaß hat und es nicht eine einzige Quälerei ist.
Zum Beispiel magst du ja bestimmt nicht nur Hitchcock-Filme (wenn ich das richtig interpretiere), sondern auch Filme jüngerer, "unbekannterer" Regisseure, deren Werk dann dementsprechend auch weniger erforscht ist.

Aber auch zum Thema Hitchcock gibt es bestimmt noch Aspekte, die noch nicht so intensiv oder vielleicht sogar noch überhaupt nicht erforscht sind. Leider bin ich in diesem Genre aber kein Experte, so dass ich dir da keinen konkreten Tipp geben kann.
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2007, 22:15   #3
Malina
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Zitat:
Zitat von moonie
Wie seit ihr bei der Themensuche vorgegangen?
Ist der Satz Dein Ernst?
SEID schreibt sich bei "IHR" IMMER (und das war auch nie anders!!) mit "D".

IHR SEIDDDDD!

WAS STUDIERST DU BITTE?

Sorry, aber ich kann sowas echt nicht mehr lesen! Das steht so oft im Netz, daher dieses Posting.

Und ich frage mich auch ernsthaft, was Du studierst. Du kannst Dir Dein Thema selbst aussuchen? Dann nimmt doch jeder das, was ihm am besten gefällt!? Oder habe ich da was falsch verstanden. Sind das Wunschkonzerte!?

Unverständliche Grüße
Deine
Malina
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Alt 03.04.2007, 08:40   #4
msstudi
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Malina, glaubst du, dass hier Beschimpfungen weiterhelfen? Kann man Kritik nicht auch ein bisschen konstruktiver vortragen?

Als jemand, der seine Abschlussarbeit ebenfalls vor sich hat und sich ebenso wie Moonie das Thema dafür selbst wählen kann (wenngleich natürlich nur in Absprache mit dem Prüfer), kann ich jedenfalls ganz gut nachvollziehen, dass selbst da die Themenbestimmung nicht ganz leicht fällt. Es muss ja schließlich auch ein Thema sein, das wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und genügend hergibt, um 40-80 Seiten zu füllen. Insofern fände ich es mal angebracht, hier nicht mit dem "Mach doch einfach, wie du lustig bist"-Holzhammer zu agieren.
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 10:31   #5
Anialel
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Hallo Malina,

dem kann ich mich nur anschließen. Das Thema der Abschlussarbeit kann man sich meistens selbst wählen und da fängt dann im wahrsten Sinne die Qual der Wahl an... Auch wenn es sich schön anhört, sich das auszusuchen, was einem vermeintlich Spaß macht, ist das nicht so einfach. Ich werde meine Abschlussarbeit in mittelalterlicher Geschichte schreiben und bin auch noch ziemlich ratlos - zwar gibt es Themen in Hülle und Fülle, aber finde mal eins, das noch nicht so erschöpfend bearbeitet wurde und für das du auch noch einen gaaaaaaaaanz tollen, interessanten, neuen Ansatzunkt findest, den du dann mal bitte auf ca. 100 Seiten darlegst. (msstudi: Du musst wohl nur 80 Seiten schreiben? Ich beneide dich... lol)

Und abgesehen davon: deine Aggressionen in Bezug auf "seit/seid" (wahlweise "eigenDlich", was mein persönlicher Favorit ist), kann ich durchaus nachvollziehen, jedoch hättest du das ruhig etwas netter schreiben können...

In diesem Sinne
Viele Grüße
Anialel

Geändert von Anialel (03.04.2007 um 10:33 Uhr).
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Alt 03.04.2007, 15:06   #6
Malina
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Also, von
Zitat:
Zitat von msstudi
"Beschimpfungen"
Kann hier ja wohl nicht die Rede sein.
Wer studiert gehört zur Bildungselite. Wer Journalist ist oder werden will, kennt dazu auch die Grundzüge deutscher Sprache und Grammatik.
Fakt ist einfach, dass so viele Leute im Netz unterwegs sind, die nicht zu den beiden vorgenannten Gruppen gehören. Und die schreiben eben "seit/seid" falsch. Und das führt bei der oben genannten Gruppe dazu, dass sich das leider auch bei denen falsch einprägt.

Ich glaube, nicht, dass der Autor des ersten Beitrages den Unterschied zwischen "seit" und "seid" nicht kennt. Ich glaube vielmehr, dass er/sie es genauso oft wie ich falsch gelesen hat und es nun auch selber falsch macht.
Und damit sich dieses nicht einschleicht, mache ich es zum Thema. Nicht mehr nicht weniger.

Herzliche Grüße
Malina
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 15:11   #7
Malina
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Achso und nochmal zum Thema "Bachelor-Arbeit":

Was spricht dagegen, dass das Thema generell NICHT in Absprache mit einem Prüfer entsteht, sondern schlicht und anonym von einer neutralen Stelle vorgegeben wird? Jeder hat das gleiche Thema, jeder genau die gleiche Zeit. Keine Betreuer. Jeder wird anonym unter Angabe einer Kennziffer bewertet.

Was spricht dagegen?
Denn wenn man es anders macht, und zwar so, wie ihr es skizziert habt, dann ist die Gefahr trotz selbstgewähltem Thema und Betreuer durchzufallen, doch äußert gering. Oder täusche ich mich etwa?

Wieso müssen die Juristen alles komplett allein und anonym machen und habe Durchfallquoten im satten zweistelligen Prozentbereich und Standardnote ist die "4" (die "1" und "2" gibts so gut wie nie), und ANDERE SPRECHEN EINFACH ALLES AB UND KRIEGEN DANN AUCH NOCH EINE EINS? Ja, gehts noch?

Findet Ihr das etwa vergleichbar!?
Ich will Prüfungen, die auch fächerübergreifend vergleichbar sind.
Denn: Wenn man egal was studiert hat und sich dann als Journalist bewirbt, dann treffen ja "abgesprochene Prüflinge" und "anonyme Prüflinge" aufeinander. Und dann WIRD ZWANGSLÄUFIG verglichen. Also bitte vorher gleiche Voraussetzungen für alle schaffen!

Beste Grüße
Malina

Geändert von Malina (03.04.2007 um 15:16 Uhr).
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Alt 03.04.2007, 17:18   #8
msstudi
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Tut mir Leid, aber das, was du da zu den Magister- und Bachelorarbeiten schreibst, zeugt von nicht sehr viel Hintergrundwissen.

Eine Eins hat man bei Magister-/Bachelorarbeiten schon mal gar nicht sicher -- auch nicht, wenn man das Thema vorher mit dem Prüfer absprechen kann. Der nimmt einem schließlich nicht die eigentliche Arbeit ab und hält sich, soweit ich weiß, auch mit Tipps zurück.

Zweitens ist es auch in Studienfächern, die den Studenten das Thema der Abschlussarbeit vorsetzen (so z.B. BWL) möglich, Rücksprache mit dem Prüfer zu halten. Wir wollen hier also mal keine Schwarz-Weiß-Malerei einführen.

Drittens: Wer sagt denn, dass das Bewertungssystem in Jura sonderlich gerecht ist? Ich finde es jedenfalls nicht von Vorteil, wenn bei einem solchen auch noch "einsäulig" (sprich: ohne Nebenfächer) angelegten Studiengang die Bewertungskriterien so streng angesetzt werden, dass er mit die höchsten Abbrecherquoten zu verzeichnen hat und sich die Abbrecher dann erstmal lange nach einer neuen beruflichen Perspektive (da sich ihr Studium auf ein einziges Fach beschränkt hat und sie somit kein zweites Standbein haben) umsehen müssen. In dieser Hinsicht ist Jura doch ein bisschen kaltschnäuzig.

Viertens dürfte den meisten Arbeitgebern allein schon vorm Hintergrund ihres eigenen Studiums geläufig sein, dass es unterschiedliche Formen von Abschlüssen gibt. Im Übrigen differiert die Aussagekraft der Abschlüsse ja nicht nur zwischen verschiedenen Studienfächern, sondern auch zwischen verschiedenen Universitäten -- was in den teilweise sehr unterschiedlichen Scheinanforderungen begründet liegt.

Und fünftens dürften gerade in unserer Branche andere Qualifikationen entscheidender für eine Einstellung sein als die Uni-Abschlussnote. Die ist vielleicht ein "point of interest" -- letztendlich ist aber doch wichtiger, dass der jeweilige Bewerber das journalistische Handwerk und gewisse soziale Kompetenzen ordentlich beherrscht, oder nicht?

Du magst ja vom deutschen Uni-System (oder besser gesagt: den Uni-Systemen der 16 Bundesländer) halten, was du willst: Aber Moonie ist in ihrer/seiner derzeitigen Lage kein bisschen damit geholfen, dass du dich hier über ihre/seine Studienbedingungen echauffierst. Die hat sie/er sich schließlich nicht aussuchen können.

Geändert von msstudi (03.04.2007 um 17:27 Uhr).
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 17:32   #9
msstudi
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Zitat:
Zitat von Malina
Wer studiert gehört zur Bildungselite. Wer Journalist ist oder werden will, kennt dazu auch die Grundzüge deutscher Sprache und Grammatik.
Fakt ist einfach, dass so viele Leute im Netz unterwegs sind, die nicht zu den beiden vorgenannten Gruppen gehören. Und die schreiben eben "seit/seid" falsch. Und das führt bei der oben genannten Gruppe dazu, dass sich das leider auch bei denen falsch einprägt.

Ich glaube, nicht, dass der Autor des ersten Beitrages den Unterschied zwischen "seit" und "seid" nicht kennt. Ich glaube vielmehr, dass er/sie es genauso oft wie ich falsch gelesen hat und es nun auch selber falsch macht.
Und damit sich dieses nicht einschleicht, mache ich es zum Thema. Nicht mehr nicht weniger.
In der Sache alles richtig. Aber der Ton war für diesen Zweck doch arg pampig. Vor allem dein Gebrauch von Großbuchstaben kam extrem aggressiv rüber (und das sollte es ja wohl auch).

Im Übrigen finde ich, dass du dich mit den grammatikalischen Verbesserungen auch nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen solltest. Schließlich enthält dein oben angeführtes Posting drei Kommafehler:

"Wer studiert gehört zur Bildungselite"
"Ich glaube, nicht, ..."
"Nicht mehr nicht weniger"
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Alt 03.04.2007, 18:42   #10
Lieselein
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

GRUNDSÄTZLICH: Ihr seid OUT OF TOPIC!!!

Dennoch möchte auch ich etwas zu dieser hitzigen Diskussion beitragen!

Ich selbst studiere derzeit auf Magister und habe vorher Jura studiert! Somit weiß ich also, wovon ich rede!!!

Dass es bei Jura einheitliche Anforderungen und einheitliche Prüfungen gibt, ist außerordentlich sinnvoll, da alle Absolventen nach ihrem Studium über das gleiche Basiswissen verfügen sollten. Demnach ist es auch sinnvoll, dass alle Juristen während ihrer Ausbildung nahezu die gleichen Inhalte lernen. Es wäre doch recht fatal, wenn ein Richter, der seine Ausbildung in Köln absolviert hat, ein anderes juristisches Basiswissen hat als ein Richter, der seine Ausbildung z. B. in Berlin absolviert hat! Der Bürger sollte schließlich in jedem Gericht zu seinem einheitlich geregelten Recht kommen. (Dass je nach Fall unterschiedliches Recht gesprochen wird, hängt von der jeweiligen Interpretation des Gesetzes und des Richters ab!)

Aber welchen Sinn hat es z. B. ein einheitliches philosophisches oder germanistisches Studium anzubieten und dementsprechend auch einheitliche Prüfungen? Ziel eines geisteswissenschaftlichen Studiums ist es doch, seinen Interessen intensiv nachgehen zu können und demnach auch seine Stärken weiter auszubauen. Nur dadurch können neue Denkweisen bzw. neue Ideen entwickelt werden! Wer sich strikt an verschulte Leitlinien halten muss, wird niemals lernen anders zu denken bzw. feststehende Dinge zu hinterfragen! Meines Erachtens ist dies eine sehr gute Vorbereitung auf den Beruf eines Journalisten. Ein guter Journalist zeichnet sich dadurch aus, dass er zu den Themen arbeitet, die auch seinen Interessen entsprechen und das, was er gerade bearbeitet, ständig auf seine Richtigkeit hinterfragt!

Und zum Thema Rechtschreibung/Grammatik: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!!!
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 18:58   #11
Malina
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Zitat:
Zitat von Lieselein
Ich selbst studiere derzeit auf Magister und habe vorher Jura studiert! Somit weiß ich also, wovon ich rede!!!
Okay, und hast Du Jura auch erfolgreich abgeschlossen?
Denn wir reden hier NICHT vom Studium, sondern einzig und allein VOM ABSCHLUSS! Und keinesfalls über die Studieninhalte!
Du hast das Thema damit leider völlig verfehlt.

Zitat:
Zitat von Lieselein
Ziel eines geisteswissenschaftlichen Studiums ist es doch, seinen Interessen intensiv nachgehen zu können und demnach auch seine Stärken weiter auszubauen.
Was? Das ist der Inhalt? Dafür haben wir doch ABITUR gemacht.
Bedenke, ein Studium kostet den Steuerzahler sehr sehr viel Geld.

Zitat:
Zitat von Lieselein
Nur dadurch können neue Denkweisen bzw. neue Ideen entwickelt werden!
Neue Denkweisen entwickeln? Ich fasse es nicht, wirklich nicht.
Auch das haben wir doch alle in der Schule schon gelernt.

Ach ja und zu Deinem Rechtschreib/Grammatik-Vorwurf: Ein Tippfheler (wie der hier) ist etwas ganz anderes. Das "D" und "T" liegen jedoch nicht direkt nebeinander auf der Tastatur.

Allerherzlichste Grüße
Malina

Geändert von Malina (03.04.2007 um 19:15 Uhr).
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 19:11   #12
Malina
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Standard AW: Bachelor-Arbeit

Dein Posting ist richtig schön im Jura-Style gegliedert. Das macht es mir noch einfacher, Dich in all Deinen Punkten zielführend und vollumfänglich zu widerlegen.

Zitat:
Zitat von msstudi
Tut mir Leid, aber das, was du da zu den Magister- und Bachelorarbeiten schreibst, zeugt von nicht sehr viel Hintergrundwissen.
Brauchst Dich nicht entschuldigen. In Dt gibt es schon lange den Meinungspluralismus. Da muss man sich nicht entschuldigen, wenn man sich eine Meinung gebildet hat und diese auch vertritt.

Zitat:
Zitat von msstudi
Eine Eins hat man bei Magister-/Bachelorarbeiten schon mal gar nicht sicher
Das hat hier auch nie einer behauptet.

Zitat:
Zitat von msstudi
Zweitens ist es auch in Studienfächern, die den Studenten das Thema der Abschlussarbeit vorsetzen (so z.B. BWL) möglich, Rücksprache mit dem Prüfer zu halten. Wir wollen hier also mal keine Schwarz-Weiß-Malerei einführen.
Wer redet von BWL? Ich erwähnte, dass Jura eins der Fächer ist, wo man gar keine Inhalte mit irgendwelchen Prüfern absprechen kann. Weil Prüfer und Prüflinganonym bleiben. Und meine Frage hast Du damit leider nicht beantwortet: Warum soll das System nicht für alle gelten?
BITTE GLEICHE UND VERGLEICHBARE ABSCHLÜSSE FÜR ALLE. JETZT!

Zitat:
Zitat von msstudi
Drittens: Wer sagt denn, dass das Bewertungssystem in Jura sonderlich gerecht ist? Ich finde es jedenfalls nicht von Vorteil, wenn bei einem solchen auch noch "einsäulig" (sprich: ohne Nebenfächer) angelegten Studiengang die Bewertungskriterien so streng angesetzt werden, dass er mit die höchsten Abbrecherquoten zu verzeichnen hat und sich die Abbrecher dann erstmal lange nach einer neuen beruflichen Perspektive (da sich ihr Studium auf ein einziges Fach beschränkt hat und sie somit kein zweites Standbein haben) umsehen müssen.
Quoi? Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Der Hintergrund des Satzes bleibt wohl komplett bei Dir. Übrigens: Bei Theologie oder anderen Fächern gibts auch keine Nebenfächer.

Zitat:
Zitat von msstudi
In dieser Hinsicht ist Jura doch ein bisschen kaltschnäuzig.
Was heißt "kaltschnäuzig"? Ist wohl ein Begriff der Umgangssprache, daher erschließe sich mir nicht, was Du damit zum Ausdruck bringen willst. Ist es Dir zu "hart", zu "anstrengend"?
Wie gesagt: "Warum nicht in allen Fächern...." usw.

Zitat:
Zitat von msstudi
Viertens dürfte den meisten Arbeitgebern allein schon vorm Hintergrund ihres eigenen Studiums geläufig sein, dass es unterschiedliche Formen von Abschlüssen gibt. Im Übrigen differiert die Aussagekraft der Abschlüsse ja nicht nur zwischen verschiedenen Studienfächern, sondern auch zwischen verschiedenen Universitäten -- was in den teilweise sehr unterschiedlichen Scheinanforderungen begründet liegt.
Was ist das für ein argumentum ad rem? Das unterstützt meine Sicht der Dinge nur noch mehr. Deine hingegebn überhaupt nicht.

Zitat:
Zitat von msstudi
Und fünftens dürften gerade in unserer Branche andere Qualifikationen entscheidender für eine Einstellung sein als die Uni-Abschlussnote. Die ist vielleicht ein "point of interest" -- letztendlich ist aber doch wichtiger, dass der jeweilige Bewerber das journalistische Handwerk und gewisse soziale Kompetenzen ordentlich beherrscht, oder nicht?
Genau. Völlig D´accord. Nur eins übersiehst Du dabei leider: Wenn ein Personaler den Studenten des Faches X mit 1,4 und den Studenten des Faches Y mit 4,0 auf dem Schreibtisch hat und beide vergleicht, dann kommt es vielleicht erst gar nicht zur Einladung des 4,0-Kandidaten zum Gespräch. Und das nur, weil er (vermeintlich?) schlechter ist.

Nein, nein. Daher fordere ich: GLEICHE ANFORDERUNGEN für ALLE. Und VERGLEICHBARE Abschlüsse.

Wie Du siehst, habe ich Dich wie angekündigt in all Deinen Punkten widerlegt.
Sorry, aber mit dem Thema "Bildung" bzw "Abschlüssen" habe ich mich jahrelang, fast jahrzehntelang befaßt. Und ich war als Personalerin auch in der Situation, dass mir Bewerbungen ganz unterschiedlicher Art und Güte auf den Tisch flatterten. Daraufhin habe ich mich umfassend mit den unterschiedlichen Abschlüssen auseinandergesetzt.

Dennoch einen schönen Abend.

Deine
Malina
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 20:04   #13
Lieselein
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Renommee-Modifikator: 15 Lieselein wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bachelor-Arbeit

@Malina: Ja, ich habe mein Jura-Studium beendet! Daher weiß ich, wovon ich rede! Und nun stehe ich kurz vor meinem Magister-Examen!

Ich habe ehrlich gesagt kein Interesse mehr diese Diskussion mit dir weiterzuführen - es ist sinnlos.

Abgesehen davon hat moonie eine Frage gestellt, die m. E. noch nicht wirklich beantwortet ist. Vielleicht sollte man sich im Folgenden wieder auf das Wesentliche konzentrieren - nämlich die gemeinsame Beantwortung der Frage!
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 21:00   #14
msstudi
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Also nee, Malina -- dieses unsachliche Kleinkinder-Theater darfst du jetzt gerne für dich alleine weiterspielen.
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2007, 21:09   #15
Malina
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Zitat:
Zitat von msstudi
Also nee, Malina -- dieses unsachliche Kleinkinder-Theater darfst du jetzt gerne für dich alleine weiterspielen.
Was soll denn der Vorwurf? Keine Argumente mehr?
UNSACHLICH war gar nichts. Es ging immer nur um die Sache, nie um Dich als Person. Aber das hast Du wohl nicht verstanden.

Als Journalist wirst Du doch wohl eine Gegenmeinung hinnehmen können, ohne dem anderen gleich "Unsachlichkeit" und "Kleinkind-Theater" vorzuwerfen?

Ich möchte von Leute lesen und Beiträge hören/sehen, die Themen sachlich abhandeln können, OHNE sich selbst als Person einzubringen. OBJEKTIV eben.

Die Presse ist ÜBERPARTEILICH.
Denk mal drüber nach.

Geändert von Malina (03.04.2007 um 21:12 Uhr).
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