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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 18.02.2005, 11:37   #1
Elaine
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Registriert seit: 18.02.2005
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 Elaine wird positiv eingeschätzt
Standard eure meinung

Hallo,
ich bin heute zufällig -und zum glück- auf dieses forum gestoßen.

derzeit mache ich mein abitur und -ja, ich will wirklich unbedingt journalistin werden. neben der schule besuche ich einen journalismus-kurs an der volkshochschule. ich weiß, der knaller ist das nicht, aber immerhin erhalte ich so schon mal einen kleinen einblick in den journalismus und etwas praktische erfahrung.

ich hab mir schon einige pläne zurecht gelegt und wollte euch einfach mal fragen, was ihr so davon haltet, ob das so funktionieren könnte oder ob es ggfs. bessere wege gibt. denn die berufsberater beim arbeitsamt waren mir dabei bisher keine große hilfe.

bitte seid mir nicht böse, falls schon 1000e auf ähnliche weise hier gepostet haben! ich wollte nur eure meinungen und anregungen hören.

also:
nach dem abi möchte ich politikwissenschaften studieren. da der nc in berlin ziemlich hoch ist, werde ich wahrscheinlich nicht sofort studieren können. die wartesemester wollte ich dann nutzen um praktische erfahrung im journalismus zu erlangen, d.h. praktikas, freie mitarbeit, weiterbildung usw.

irgendjemand hat mir mal gesagt, dass es gut ist, sich als journalist auf ein gebiet (z.b. ein land) zu spezialisieren. ist das wirklich so oder wäre es für mich doch vorteilhafter, wenn ich mich als anfänger möglichst in allen möglichen bereichen gut auskennen würde?
tatsächlich interessiere ich mich wirklich besonders für ein gebiet und zwar israel, der nah-ost-konflikt und christl-jüd. verständigung. ich trete demnächst auch einen dt-jüd. verein bei, habe vor hebräisch und arabisch zu lernen und will auch einige bildungsreisen nach israel machen.
kann ich damit rechnen, dass mir das einige vorteile verschaffen wird oder meint ihr, die resonanz darauf wäre so gering, dass es den ganzen aufwand nicht wert wäre und ich eher weniger ausgefallene sprachen lernen sollte, die weiter verbreitet sind wie spanisch oder französisch?

solltet ihr meine idee gut heißen, wäre es dann vielleicht nicht auch klug anstelle von politiwissenschaften judaistik zu studieren? denn bei judaistik gibt es keinen nc (soweit ich weiß), was mir ja einige wartezeit ersparen würde. andererseits bin ich an der jüdischen kultur zwar interessiert, aber so interessiert nun auch wieder nicht, mich jahrelang intensiv damit zu befassen. außerdem hab ich pw-leistungskurs, was bedeutet, dass mir der einstieg ins politik-studium leichter fallen würde, als in ein studium bei dem ich bei null anfangen muss.

apropos studium: vielleicht kennt sich ja jemand von euch mit den neuen studiengängen aus. reicht ein bachelor für den journalismus oder wollen die einen master sehen?


nach dem studium würde ich gern zum fernsehen gehen (volontariat). zeitung wäre auch ok. am liebsten würde ich bei den öffentl-rechtl. oder ntv/ n24 arbeiten... man wird ja wohl noch träumen dürfen.

ich weiß, dass es absolut schwer ist, sich gegen die konkurrenz im journalismus durchzusetzen, aber das ist mir egal, ich hab jede menge ehrgeiz und ausdauer.

mehr fragen fallen mir momentan nicht ein. über eure hilfe wäre ich dankbar.

liebe grüße,
elaine
Elaine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2005, 15:41   #2
Raguwi
Benutzer
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Registriert seit: 13.09.2004
Beiträge: 48
Renommee-Modifikator: 16 Raguwi wird positiv eingeschätzt
Standard

Moin Elaine,

erst einmal:Puh........Schweiß abwischen.
Das sind eine Menge Fragen auf einmal.

Nun gut, ein wenig Praxis hat noch nie geschadet. Unabhängig vom Studium möchte ich dir empfehlen, die Lokalredaktionen in deiner Gegend abzuklappern. Auch der Wochenendeinsatz bei einem der vielen Werbeblätter kann interessant sein. Hier erfährst du meines Erachtens am schnellsten, wie es im richtigen Leben und damit "auf der Straße" zugeht.
Es muss ja nicht gleich der Pulitzer Preis sein, oder?
Und ein wenig Geld spült es auch in die Kasse.

Die Erfahrung, die auf der "Straße" und in der Wirklichkeit gemacht werden, sind nach meiner Ansicht nicht zu ersetzen. Hier hilft dir kein Studium weiter. Das soll natürlich nicht gegen ein Studium sprechen.
Aber immer wieder stelle ich fest, wie weltfremd und schlecht auf das Leben vorbereitet, Studenten hieraus entlassen werden.

Gruß

Raguwi
__________________
Und so lang du das nicht hast, Dieses: Stirb und werde! Bist du nur ein trüber Gast. Auf der dunklen Erde. Goethe.
Raguwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2005, 12:26   #3
Elaine
Neuer Benutzer
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Registriert seit: 18.02.2005
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 Elaine wird positiv eingeschätzt
Standard

hi,

erstmal danke für die schnelle antwort.

natürlich wollte ich neben dem studium mehrere praktkas bei verschiedenen zeitungen machen, ich glaube das kam aus meinem beitrag nicht so raus, also sorry.

bei der lokalzeitung wollte ich es natürlich auch versuchen. aber ich dachte halt, dass es die chance genommen zu werden vielleicht erhöht, wenn ich an alle möglichen fernsehkanäle, radiostationen und zeitungen eine bewerbung schreibe...
oder ist das vielleicht zu aufdringlich wenn die meisten gar keine stellengesuche aufgegeben haben?

gestern erst meinte jemand zu mir, dass wenn ich im juli bei einer zeitung ein praktikum machen möchte, dann sollte ich jetzt schon die bewerbung abschicken. stimmt das oder ist es eher wahrscheinlich, dass meine bewerbung bis dahin in vergessenheit gerät?

der pulitzer preis wär schon nicht schlecht, vielleicht irgendwann mal


also meine pläne nochmal zusammen gefasst:
-derzeit mache ich ein journalismus-kurs
-nach abitur mitarbeit im dt.-jüd. verein und -projekten, sprach- u. computerkurse an der vhs, erste praktikas bei den zeitungen ggfs. später als freier mitarbeiter
-studium (politikwissenschaften oder judaistik? was meint ihr?), weiterhin praktikas/ freier mitarbeiter
-nach dem studium: hoffen auf einen volontariat

ist das ok so? gibt es bessere wege oder anregungen? insbesondere brauch ich eure meinung zum poltik- bzw. jurastudium und den sprachkursen (siehe meinen vorherigen beitrag).

liebe grüße,
elaine
Elaine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2005, 14:39   #4
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.816
Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard

Hallo Elaine,

ich fürchte, ohne Arbeitsproben nimmt Dich kein Sender für ein Praktikum, in der Regel wollen die öffentlich-rechtlichen sogar, dass man schon das Vordiplom in der Tasche hat. Deshalb halte ich es für das Sinnvollste, dass Du erst einmal ein Zeitungspraktikum machst, und Du solltest Dich besser jetzt schon für den Sommer bewerben. Wenn Du Dich dabei bewährst, hast Du auch Chancen, danach noch als Freie mitarbeiten zu können. Danach könntest Du die Fühler mal in Richtung Bürgerradio oder kleinerer Privatsender ausstrecken. Es ist allerdings ein anderes Schreiben als für die Zeitung, es schadet daher nichts, wenn Du Dich vorher schon ein bisschen schlau machst. Ein Klassiker ist hier "Radiojournalismus" von Axel Buchholz/Walther von La Roche (Hrsg.).
Wenn Du Deine ersten journalistischen Erfahrungen gesammelt hast, könnte auch dieses Netzwerk für Dich interessant sein.

Ist in Berlin der N.C für Politikwissenschaften im Nebenfach auch so hoch, dass Du ihn nicht auf Anhieb schaffst? Denn bevor Du so viele Wartesemester anhäufst, könntest Du Dir auch überlegen, ob Du Dich nicht erst einmal im Hauptfach in Arabistik/Orientalistik/Islamkunde (ich weiß nicht, wie der Studiengang an den Berliner Unis genannt wird) einschreibst, um Arabisch zu lernen, denn das hast Du ja eh vor. Und an der Uni geht das wahrscheinlich schneller als an der vhs.
PoWi könntest Du zunächst ja im Nebenfach belegen, falls das mit dem N.C. hinhaut. Dort könntest Du dann einfach mehr Scheine machen als im Nebenfach nötig und versuchen, später durch Hauptfachwechsel in PoWi hineinzukommen. Da müsstest Du Dich halt genau erkundigen, ob das geht (Fachschaft fragen). Es gibt übrigens Stiftungen, die auch studienbegleitend Journalistik-Seminare für Stipendiaten anbieten. Mehr Infos hier.
Wenn Dich Judaistik nicht so brennend interessiert, solltest Du das lieber nicht als Hauptfach wählen, mit solchen Vernunftentscheidungen straft man sich auf Dauer nur selbst.

Ich hatte Jura bei meinen beiden Studiengängen als Nebenfach (einmal Arbeitsrecht, später dann Medienrecht), weil es beide Male eine sinnvolle Ergänzung war. Gerade Medienrecht ist für Journalisten wichtig, vor allem, wenn Du später zu einem Sender willst.
Ich weiß, ich habe es hier schon hundertmal gesagt, aber um Sprechunterricht solltest Du Dich dann aber auch schon beizeiten kümmern.

Zu den neuen Studienabschlüssen lässt sich meines Erachtens noch nicht wirklich etwas sagen, sie sind noch zu neu. Nur ein gutes Viertel (26,3 Prozent) aller Studiengänge (= 11.000) sind auf Bachelor- und Masterabschluss umgestellt, also 2925 Studiengänge. Das Problem dabei: Davon sind gerade einmal 716 bereits akkreditiert. Diese Akkreditierung brauchen sie aber, um überhaupt anerkannt zu werden. An Deiner Stelle würde ich mich auch danach erkundigen, bevor Du Dich für einen Studiengang an einer bestimmten Uni entscheidest.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
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