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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 18.08.2007, 09:35   #1
Kitkat
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hallihallo,

ich weiß, es ist ein etwas kryptischer titel, aber ich bin mir nicht sich wie ich es genau beschreiben sollte. ich war jetzt schon aus unitechnischen-gründen länger nicht in diesem forum. jetzt wo ich aber wieder "stolzes" mitglied der generation praktikum bin, wollte ich doch mal ein paar fragen stellen und meinungen einholen. ich muss jetzt ein bisschen ausholen: ich habe mich so um ostern rum für ein praktikum beworben - am telefon hat man mir direkt den wind aus den segeln genommen. "Für den sommer sind wir schon voll" etc., aber ich sollte doch trotzdem was reinschicken. es kam wie es kam und nach drei wochen hatte ich eine zusage. ich dachte mir: "hey, bin ich ein glückspilz"... - im übrigen ist es sogar ein praktikum mit einer humanen bezahlung, was das ganze noch mehr aufgewertet hat.

vier wochen sind nun rum und ich überlege abzubrechen. eigentlich war ich immer der meinung, dass der sinn und zweck von praktika sei etwas zu lernen, neue erfahrungen zu sammeln. mein tagesablauf sieht wie folgt aus: ich komme ins büro und dann mache ich geschlagene vier stunden das was im zweifel auch ein affe tun könnte (str c + str v) - wenn ich dann nach wirklich endlosen stunden mit diesem blöden krempel fertig bin - und es ist wirklich immer der selbe mist. freue ich mich auf dinge bei denen ich eventuell etwas lernen könnte - klappt mal mehr mal weniger. aber das funktioniert. doch dann kommt die redigierung der vierstündigen affen-arbeit. und ich muss mich anreden lassen, als wäre ich ein legasteniker. ich denke, dass es völlig normal ist, wenn man so lange auf einen bildschirm starrt, sich dann flüchtigkeitsfehler einschleichen, die man wegen dem ganzen starren nicht erkennt. ist ja bei anderen dingen genauso.und das zerrt echt an meinen nerven. so, dass ich mittlerweile auch anfange an meinem talent für den job zu zweifeln, und das ist hart. was auch anstrengt ist die tatsache, dass ich auch noch nicht mal ein eigenes kürzel hab. also, ist nichts als arbeitsprobe verwendbar.
irgendwie ist es einfach nicht das was ich mir vorgestellt hab - ich meine, es ist definitv immer noch mein traumberuf. das fußt auch nicht auf dieser "ich war in der schule mal soo gut in deutsch" erfahrung, sondern eher auf einem gefühl, dass man hat, das man das richtige für sich selbst tut. ich bin jetzt am überlegen, ob ich dem ganzen ein ende setzen, oder einfach die zähne zusammenbeißen soll.
hat jemand von euch schon mal ein praktikum abgebrochen?
danke fürs lesen!!

grüßle,
kittykat
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Alt 18.08.2007, 11:38   #2
Lieselein
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Hallo,

noch mal ein paar kurze Fragen:
  • wo arbeitest du genau? (Zeitung, Fernsehen, Radio etc.) >> du brauchst hier KEINE NAMEN zu nennen!
  • ist es ein "renommiertes" Unternehmen?
  • warum besteht deine Haupttätigkeit bitte aus kopieren und einfügen?
  • recherchierst du?
  • schreibst du eigene Artikel bzw. machst du eigene Beiträge?
  • wie lange dauert dein Praktikum insgesamt und wieviel hast du noch vor dir?
  • hast du deinen Vorgesetzten schon mal darauf angespochen, dass du gerne etwas anderes machen möchtest und deine Zeit nicht zum kopieren und einfügen von irgendwelchen Inhalten verschwenden möchtest?
Grundsätzlich gilt: man muss sich als Praktikant nicht alles gefallen lassen!!! Schließlich machst du dieses Praktikum freiwillig und möchtest dort etwas lernen und nicht irgendwelche Arbeiten erledigen, die eigentlich irgendeine Aushilfe erledigen sollte.
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2007, 17:40   #3
christine
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Klingt nach dem Producerjob in einer Online-Redaktion.
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Alt 18.08.2007, 18:42   #4
punky
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Ich habe mein Online-Praktikum, das drei Monate dauern sollte, nach 1,5 Wochen abgebrochen. Die Redaktion bestand aus einem Redakteur, einem Volo und einigen Praktikanten, die die meiste Zeit Däumchen gedreht haben. Ich habe zum Beispiel montags die Aufgabe bekommen bis Mittwoch zwei (!) Pressemeldungen jeweils zu einer Termin-Ankündigung umzuschreiben. Das war eine Sache von ein paar Minuten. Dann sollte ich aktuelle Meldungen von anderen Website umschreiben und als aktuelle Meldung auf die Homepage setzten - auch für drei Monate sehr spannend.
Also: Wenn dir das Praktikum nichts bringt, lieber abbrechen statt Zeit verschwenden.
Der andere Praktikant, der die drei Monate durchgehalten hat, hat zwar ein sehr nettes Zeugnis bekommen, aber leider entsprach fast nichts von den genannten Aufgaben der Wahrheit. Ich würde mir sehr seltsam vorkommen, wenn ich das einer Bewerbung beilegen würde.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2007, 20:32   #5
Kitkat
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erstmal lieben dank für eure antworten!
ich arbeite relativ renomierten in einer online-redaktion. deswegen hätte ich eigentlich vorher wissen müssen, das man in sachen kreativität und eigene arbeit ziemlich eingeschränkt ist. spaß macht es wirklich nur, wenn ich mal sowas wie "artikel" schreiben darf, das ist dann zwar mit einer agentur-vorlage, aber da kann ich meine worte ja auch mehr oder weniger unterbringen. mittlerweile denke ich mir, dass das auch eine erfahrung mehr ist - man weiß dann eher was man nicht machen will. aber irgendwie ist es schon deprimierend. vor allem, zweifel ich seit einer weile an mener eignung für den job,weil ich sowas anscheinend nicht aushalte. woran merkt man das man sowas wirklich kann? wirkt sich so ein abbruch des praktikums negativ auf das zeugnis auf bzw. bekommt man dann überhaupt eins?

liebe grüße

Geändert von Kitkat (18.08.2007 um 20:45 Uhr). Grund: tippfehler und was vergessen
Kitkat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2007, 11:13   #6
Velony
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Ich habe vor einiger Zeit mal ein Praktikum bei der Morningshow eines Radiosenders hier im Norden gemacht und nach der Hälfte der Zeit wieder abgebrochen. Es sollte zwei Monate gehen und mir hat einer schon gereicht, weil ich auch nichts wirklich sinnvolles machen konnte. Dafür waren die Arbeitszeiten traumhaft. Ich durfte vor allen anderen um vier Uhr morgens da antanzen, während die Redakteure und Moderatoren erst eine Stunde später kamen. Und dann saß ich da auch nur am PC und hab irgendwas recherchiert, was natürlich immer äußerst spannend ist.
Leider musste ich dann fast ein Jahr hinter meinen Zeugnis herlaufen, weil sie mich immer wieder vertröstet und es dann doch nie geschickt haben. Letztendlich waren die dann wohl so genervt, dass sie mir einfach irgendwas und auch kein wirklich gutes ausgestellt haben.
Velony ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2007, 11:13   #7
mai
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Hallo, Kitkat,
ich möchte gern mal zu einem Nebenaspekt Deines Postings etwas sagen: Das mit den Flüchtigkeitsfehlern und den Anranzern beim Redigieren.
Mir ging es jahrelang auch so. Korrekturlesen, was man ja als Journalist (oder Lektorin, die ich mal war) öfter tut, war ein Horror für mich. Ich meine, ich stehe mit der Rechtschreibung nicht auf Kriegsfuß, aber die Flüchtigkeitsfehler habe ich oft nicht gefunden.
Bis ich per Zufall zu einem Spezialaugenarzt überwiesen wurde. Das Ergebnis: Ich bin winkelfehlsichtig. Das heißt, mein linkes Auge sieht im Normalfall ein anderes Bild als mein rechtes Auge. Im Ergebnis sieht man verschwommen (was man dann nach Jahren auch nicht mehr so wahrnimmt). Oder man sieht nicht dreidimensional, weil das Gehirn ein Auge abstellt.
http://www.winkelfehlsichtigkeit.de/
Wenn Du neben dem Übersehen von Flüchtigkeitsfehlern noch andere Symptome hast wie etwa rasches Ermüden vor dem Bildschirm, häufiges Augentränen und Blinzeln. Probleme mit der räumlichen Vorstellungsvermögen, wenn Dir als Kind weder Malen noch Schönschrift gelegen haben und Du auch im Straßenverkehr öfter mal unsicher bist, dann solltest Du mal einen Spezialisten aufsuchen. Mit einer (leider teuren) Spezialbrille lässt sich das Problem nämlich beheben. Und ich habe heute keinen Horror mehr vorm Korrekturlesen.
Die allermeisten Augenärzte können das Problem aber nicht erkennen, weil ihnen die dazu benötigte Technik fehlt. Man muss schon ein wenig suchen, um einen Spezialisten zu suchen. Meine Augenärztin hat Patienten, die 150 Kilometer weit zu ihr anreisen. Zudem ist das Problem unter Augenärzten auch juristisch umstritten.

Geändert von mai (19.08.2007 um 11:18 Uhr).
mai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2007, 11:48   #8
Lieselein
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Bitte werte dieses Praktikum nicht zu hoch. Nur weil es nicht so gut läuft und du unmotiviert bist, heißt es noch lange nicht, dass du für den Job an sich nicht geeignet bist! Da würde ich erst noch woanders ein bisschen Arbeitserfahrung sammeln. Vielleicht liegt dir ja auch nur der Onlinebereich nicht oder dieser ganz spezifische Onlinebereich, in dem du gerade arbeitest. Vielleicht liegt es aber auch nur an der spezifischen Arbeit in der Onlineredaktion, die du dort gerade erledigst. Warum du unmotiviert bist, liegt doch ganz klar auf der Hand: kopieren und einfügen ist nunmal kein Traumjob! Da würde jeder irgendwann verzweifeln. Aber bitte fang nicht an, an dir selbst zu zweifeln!

Du schreibst, dass es sich um eine renommierte Onlineredaktion handelt. WEnn das Praktikum nicht mehr lange dauern sollte (1 oder 2 Wochen?) kannst du dir ja wirklich noch mal überlegen, ob du nicht in den sauren Apfel beissen willst und es tatsächlich durchziehen möchtest. Dann hast du wenigstens den "renommierten Namen" im Lebenslauf stehen und hast deine Zeit nicht komplett unnötig verschwendet. Sprech deinen Vorgesetzten aber auf jeden Fall mal auf deine unglückliche Situation an. Sag ihm, dass du gerne was anderes machen möchtest. Wenn dein Praktikum länger dauern sollte und sich die Situation nicht ändern sollte, dann würde ich allerdings über einen Abbruch nachdenken. Hier würde ich Nutzen und Kosten des Praktikums genau abwägen.

Geändert von Lieselein (19.08.2007 um 11:50 Uhr).
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2007, 21:20   #9
Kitkat
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@mai: danke für den hinweis! ich hab schon kontaktlinsen, weil meine augen nicht die besten sind. das wär natürlich auch eine möglichkeit, ich brauche extremste konzentration, um tippfehler am bildschirm zu zu finden und das obwohl ich keine rechtschreib-schwierigkeiten hab - ich informier mich da mal, das einzige was echt gravierend ist, ist das mir schnell die augen weh tun. ich mach mich da mal schlau!

irgendwie tut es gut zu lesen, das sich auch andere nicht immer mit ihrem praktikum wohlfühlen und nicht alles das goldene vom ei ist. mittlerweile denke, ich das ich wie lieselein gesagt hat,das ich das praktikm unter umständen viel zu hoch bewerte. immerhin wird es ja auch unter umständen auch nur eine station von vielen sein. es nagt aber schon am selbstbewußtsein - aber ich denke mir, es sind noch gut vier wochen und ich vesuche sie so gut es geht hinter mich zu bringen und es unter "erfahrung" abzuhaken. ich bin mal gespannt ob es mir gelingt - im grunde würde es sich schon in meinem lebenslauf gut machen --> abwarten und wodka trinken.
Kitkat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2007, 21:31   #10
christine
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Tippfehler werden am Bildschirm leichter übersehen als auf dem Papier, da gab es im vergangenen Jahrhundert schon wissenschaftliche Untersuchungen dazu. Mir ist das als ich seinerzeit als Online-Redakteurin arbeitete anfangs auch passiert, und dabei hatte ich schon zwei Jahre Erfahrung in der Schlussredaktion. Man wird aber mit der Zeit auch am Bildschirm automatisch besser, wirst sehen.

Ich habe übrigens auch kein räumliches Sehen, aber das spielt m.E. dabei keine Rolle. Ich bin auch ohne beim Korrekturlesen am Bildschirm besser als viele mit räumlichem Sehen.

Und dass man in Online-Redaktionen auch Texte anderer aus irgendwelchen Dateien ins CMS schaufeln, Korrektur lesen, redigieren und produzieren muss, das gehört halt einfach auch dazu. Finde ich aber immer noch besser als Bildergalerien produzieren zu müssen.

Geändert von christine (19.08.2007 um 21:35 Uhr).
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Alt 20.08.2007, 13:12   #11
Zilpzalp
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Also zum Thema: ich würde die Zeit wohl durchziehen, da es sich um ein "renommiertes" Unternehmen handelt und du, wenn ich das richtig verstanden habe, auch noch bezahlt wirst. Andernfalls hätte ich die Koffer gepackt. Aber so ist deine Zeit nicht komplett vertan und auch im Berufsalltag kommen wahrscheinlich Arbeitstage auf uns zu, die in Sachen Anforderung unter allem Niveau sind. Offenbar bist du einfach eine billige Arbeitskraft für die wie die meisten Praktikanten und dazu kann man dich auch noch leicht anschnauzen. Beim nächsten Anschnauzer würde ich einfach mal höflich bemerken, dass du gern etwas ausprobieren möchtest, bei dem du deine Fähigkeiten unter Beweis stellen kannst. Tun sie das nicht, dann hast du wenigstens noch das Zeugnis und das Wissen, dass du in solch einem Arbeitsumfeld niemals anfangen wirst. Übrigens finde ich das sehr interessant, was du erzählst, ich hab immer mit dem Online-Journalismus geliebäugelt und bin jetzt dank deinem Bericht froh, es nicht durchgezogen zu haben

Zum Thema Augen: wenn du schnell ermüdest, ist das eigentlich normal, Bildschirmarbeit strengt eben an. Aber es schadet nicht, das mal von einem Augenarzt abklären zu lassen, vielleicht leidest du einfach unter trockenen Augen und das kann man einfach mit Tropfen beheben. Außerdem wirst du als Journalist eh viel Bildschirmarbeit am Hals haben, also lohnt es sich, das ärztlich abzuklären.
Ich selbst sehe nur auf einem Auge was und am Anfang dachte ich, ich könnte nie in meinem Traumjob arbeiten. Es hat sich aber das Gegenteil herausgestellt, ich arbeite täglich am PC und an der Kamera und ich bin noch nicht mal schlecht. Mit einem Sehfehler lernt man nur, genauer hinzusehen und damit ist man am Ende besser dran als die mit voller Sehfähigkeit. Das ist wohl einfach Übungssache. Eine Sehbehinderung würde ich anfangs dem Arbeitgeber gegenüber auch nur erwähnen, wenn es wirklich Sinn macht, sonst kommt der auf die Idee, dich gar nicht erst einzustellen, obwohl du vielleicht besser als deine Kollegen sein könntest.

Ach ja: erzähl dann mal, wie du dich entschieden hast!
Zilpzalp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2007, 18:37   #12
Kitkat
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hab heute wieder einen tag rumgebracht, heute hab ich mich auch gar nicht sooo sehr wie ein affe gefühlt - nur ein bisschen. viel mehr hat das theater der letzten woche, jetzt meinen ehrgeiz geweckt. ich hab mich wieder auf meine eigentlichen fähigkeiten (primär das schreiben) besonnen. und ich denke, die zeit wird auch vorbei gehen. - aber mal abwarten, die woche hat ja noch vier tage...
zum thema online-journalismus muss ich jetzt auch noch was loswerden: im grunde ist es eigentlich eine echt tolle sache und deswegen hatte ich mich auch dort beworben. ich denke nämlich, dass sich früher oder später alles in die richtung bewegen wird. ich wollte euch das auch nicht madig machen, es kommt bestimmt auch immer darauf an bei wem man arbeitet (wie immer). ich war nur so wahnsinnig erstaunt darüber wie oft sachen aus der retorte kommen. da ist die arbeit bei einer tageszeitung schon was anderes als bei einem magazin.
Kitkat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2007, 18:40   #13
Kitkat
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zilpzalp,du hast recht, das werde ich dann auch mal in angriff nehmen. schließlich will ich das ja noch bis zur rente (mit 70 machen). das mit den augen ist das schon so eine krux, ohne brille oder kontaktlinsen, bin ich absolut der maulwurf. und ich halt euch auf dem laufenden!

Geändert von Kitkat (20.08.2007 um 18:42 Uhr).
Kitkat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.09.2007, 19:09   #14
Sabbrina
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viele Praktika laufen so ab, vielleicht sogar die meisten, man weiß es nicht. Grundsätzlich würde ich sagen, wenn es ein einigermaßen renommiertes Unternehmen ist, durchhalten!!
es kommt natürlich auch darauf an, wie lange es noch geht, also 6 Monate oder so würde ich so auch bei einem renommierten Unternehmen nicht mitmachen, das ist klar. Bezahlung ist natürlich auch noch ein Kriterium. wenn es ein blödes Praktikum ist, aber bezahlt, hilft das sehr. Aber du sagst ja, es nähert sich dem Ende, halte durch und viel Glück...
Sabbrina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2007, 18:11   #15
Jay
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Hallo, bin neu hier, doch wo ich gerade das Wort renommiert lese: Ich habe die Option auf ein wahrscheinlich äußerst arbeitsintensives Praktikum in einer kleinen Boulevard Redaktion beim Sender A. Gleichzeitig habe ich jedoch auch höchstwahrscheinlich die Möglichkeit ein allgemeineres, weniger stark auf Redaktion und Recherche bezogenes Praktikum bei dem "renommierteren" Sender B zu machen, bei dem ich auch überlege mich für ein Volontariat zu bewerben.
Was denkt ihr, macht letztendlich mehr aus: Mehr Erfahrungen gesammelt zu haben (auch wenn sie den Boulevardteil umfassen), oder schon einmal beim Sender B gearbeitet zu haben, allerdings nur zum Teil in einem relevanten Bereich? Einfach bei B nachzufragen, ist wohl keine echte Option.
Ich weiß, es gibt wohl keine endgültige Antwort, aber ich wäre euch für eure Meinungen dankbar.

Jay
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